Nach zwei Tagen und ebenso vielen Langstreckenflügen sind wir letzten Freitag an unserem ersten Reiseziel, Sydney, angekommen. Die Temperaturen waren zwar von der ersten Minute an hochsommerlich. Jedoch war unser erstes australisches Wochenende äußerst nass - und das nicht, weil wir baden gewesen wären.
Samstags sind wir in die Blue Mountains, einen Nationalpark in der Nähe von Sydney, gefahren. Die positive Nachricht, links fahren ist total easy. Die schlechte, die schöne Landschaft konnten wir nur erahnen, da es den ganzen Tag über recht neblig war. Von den Three Sisters, einer Felsformation, haben wir immerhin eine gesehen, die anderen waren schüchterner und hatten sich komplett im Dunst versteckt. Vielleicht gibt es aber auch nur diesen einen Felsen und die Postkartenbilder sind alles Photomontagen; wir werden es wohl nie herausfinden. Immerhin, einen Wasserfall konnten wir aus nächster Nähe bestaunen, nachdem wir einen beschwerlichen Marsch auf uns genommen hatten. Sämtliche Wege standen mehr oder minder tief unter Wasser, einige waren nach Erdrutschen gesperrt. Kühles Nass gab es also im Überfluss, auch als Regen. Glücklicherweise haben wir uns beim low-quality Lunch keine Magenverstimmung eingefangen, vielleicht das Beste an dem Ausflug.
Tags darauf hatten wir geplant, nach Canberra zu fahren. Da die Wettervorhersage jedoch keine Besserung erhoffen ließ, ist dieser Tripp sozusagen sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Stattdessen haben wir die Regenpausen genutzt, uns ein wenig in Paddington, einem der hübschen, kleinen Vororte Sydneys umzusehen. Dabei sind wir zwar gelegentlich ein wenig nass geworden, aber an sich war es ganz nett.
Mittlerweile ist der Sommer in Australien zurückgekehrt und wir können den Aufenthalt in Sydney in vollen Zügen genießen. Entsprechend waren wir die letzten Tage viel in der Stadt unterwegs. Sydney ist sehr abwechslungsreich – moderne Wolkenkratzer stehen Wand an Wand mit Gebäuden aus der Kolonialzeit, Großstadtflair wechselt sich ab mit schönen Grünflächen und Parks, die Bucht mit Harbour Bridge und Opernhaus bietet ein tolles Panorama. Kurz gesagt, es ließe sich hier auch längerfristig wunderbar aushalten, wären da nicht die viel zu kurzen Ladenöffnungszeiten. Das City Sightseeing haben wir heute mit einem Spaziergang durch den Royal Botanic Garden abgeschlossen und wollen uns nun noch ein wenig die Küste rund um Sydney ansehen.
Den Tag lassen wir nun mit einem kurzen Strandbesuch ausklingen und verabschieden uns für heute!
Dienstag, 9. Februar 2010
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