Mittwoch, 24. Februar 2010

Sydney, die Zweite

Zunächst einmal Entschuldigung, dass wir uns mit einige Zeit nicht gemeldet haben. Zunächst hatten wir keinen Internetzugang und dann mussten wir herausfinden, wie sich die chinesische Sperre von Blogger umgehen lässt. Aber nun zum Wesentlichen, dem nächsten Bericht:

Das Wetter war uns auch in den Folgenden Tagen wohl gesonnen, so dass wir den australischen Hochsommer voll und ganz genießen konnten. Nachdem wir die Innenstadt sowie einige der Suburbs ausführlich erkundet hatten, verlegten wir uns zusehends auf die im Norden und Süden angrenzenden Küstengebiete. Der Strand in Mona Vale, ca. eine Stunde nördlich von Sydney gelegen, ist sehr zu empfehlen. Recht ruhig, schön gelegen und eine Felsklippe, die die Bucht in zwei Abschnitte teilt bietet eine hervorragende Photokulisse. Ob Schwimmen dort ratsam ist, zweifeln wir allerdings an. Denn am folgenden Tag wurde dort ein Surfer von einem, wenn auch offensichtlich sehr harmlosen, Hai angegriffen. Ebenfalls sehr gut gefallen hat uns Manly. Dort gibt es eine kleine Badebucht am Yachtclub sowie einen großen, recht touristischen, aber trotzdem nicht all zu überlaufenen Strand. Zudem ist bereits die Anfahrt mit der Fähre von Sydney Harbour ein wunderbares Erlebnis. Obligatorisch ist natürlich auch der Besuch von Bondi Beach, dem bekanntesten Strand Sydneys, wo auch der olympische Beach Volleyball Wettbewerb stattfand. Natürlich ist der Strand riesig, wie sonst hätte damals das Stadion dort Platz finden sollen. Der Berühmtheit sei Dank ist Bondi aber auch recht überlaufen und übernimmt damit die undankbare Rolle des Schlusslichts in unserem Strandranking. Die Küste hat jedoch nicht nur einige wunderbare Badestrände, sondern auch schöne Klippen zu bieten. Oft gibt es zwischen zwei Strandorten - eigentlich sind es meist eher kleinere Städte – so genannte Beachwalks, also Spazierwege entlang der Küste. Der von Coogee Richtung Bondi führt über einige Klippen und sehr unterschiedliche Buchten, ist somit landschaftlich abwechslungsreich und hat uns entsprechend gefallen.

Gerne hätten wir uns auch noch Canberra angeschaut und wären an der Küste Richtung Süden nach Jervis Bay gefahren. Doch leider wurde das Wetter gegen Ende unseres Sydney-Aufenthaltes wieder sehr unbeständig und regnerisch. Entsprechend sind diese Pläne den Launen der Natur zum Opfer gefallen. Da wir nicht noch einmal einen derart verregneten Ausflug wie zu den Blue Mountains riskieren wollten, haben wir es letztlich vorgezogen, uns auf die nähere Umgebung Sydneys zu beschränken und entsprechend flexibler zu sein. So haben wir uns beispielsweise den Olympic Pool angeschaut und waren dort schwimmen. Trotz des Regens hat uns die Zeit in Australien wirklich viel Spaß gemacht, zumal wir eine tolle Gastgeberin hatten. Vielleicht bietet sich irgendwann in der Zukunft ja die Gelegenheit, auch die anderen Ausflugspläne umzusetzen und weitere Teile Australiens zu bereisen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen