Mittwoch, 24. Februar 2010
Tripp ins Paradies
Unser zweites Ziel auf dem (Um-) Weg nach Shangai war die Südsee. Von Sydney ging es mit dem Flugzeug auf die Hauptinsel der Fidschis, nach Nadi. Dort blieben wir eine Nacht in einem kleinen Backpacker Hostel am wunderschönen Strand, bevor es am nächsten Tag auf die Fähre zu den Yasawas, einer Inselgruppe im Norden der Fidschis ging. Um es vorweg zu nehmen, die Fidschis bieten Postkartenidylle pur. Somit war bereits die Bootsfahrt weniger lästige Anreise, als vielmehr ein schönes Erlebnis für sich. Es ging abwechselnd vorbei an kleinen Inselchen, die sich problemlos in wenigen Minuten zu Fuß umrunden lassen, und größeren, Urwald bewachsenen Eiländern, an deren Küsten immer wieder kleine sandstrandige Buchten eingebettet sind in felsige Klippen. Nach vier Stunden auf der Fähre und einigen Minuten durch die seichten türkisblauen Wasser im kleinen Motorböötchen waren wir an unserem ersten Ziel angekommen, dem Ressort Safe Landing ganz im Norden der Fidschis. Wir waren hier die einzigen Gäste und hatten die gesamte Bucht mit einem wunderschönen, seicht abfallenden Sandstrand, zu beiden Seiten begrenzt von einigen Felsen, für uns alleine. Es ließ sich dort wunderbar aushalten: relaxen am Strand und in der Hängematte, baden im angenehm warmen Meer, schnorcheln an den Rändern der Bucht. Was will man mehr? Gutes Essen natürlich. Und das gab es dort reichlich, z.B. geräucherten Fisch auf Kokosschaum, serviert auf der offenen Terrasse mit Blick auf eine malerische Bucht. Hier haben wir uns auch ein Dorf der einheimischen angesehen, die doch in sehr einfachen Verhältnissen, meist in Holzhütten, wohnen. Elektrizität gibt es auf den Inseln überwiegend nur stundenweise abends. Internetzugang und Telefon sind ebenfalls keine Selbstverständlichkeiten. Nach zwei Tagen ging es weiter nach Coral View. Hier hatten wir es mit „Massentourismus“ á la Fidschi zu tun. Das heißt, in dem Resort waren schätzungsweise um die fünfzig Reisende zu Gast. Die Hütte, in der wir wohnten war die beste des gesamten Urlaubs und direkt vor dem Ressort lag ein schönes Schnorchelrevier. Dafür führte der Weg zum Badestrand einige Minuten über einen Dschungelpfad und einen nicht ganz perfekten, da etwas felsigen, Strandabschnitt entlang. Von Coral View aus nahmen wir an einem kleinen Bootsausflug zu einer Höhle, die nur tauchend unter Wasser zugänglich ist und in der eine Szene des Filmes „Die blaue Lagune“ gedreht wurde, teil. Ein unvergessliches Erlebnis. Die folgende Nacht verbrachten wir im Sunrise Resort, wo wir in einer netten Hütte an einem der tollsten Strände wohnten. Auf dieser Insel wurde, ein paar Gehminuten entfernt der Film „Die blaue Lagune“ gedreht. Natürlich haben wir uns den Drehort auf einem kleinen Spaziergang angesehen, mussten aber etwas enttäuscht feststellen, dass sich der Ausflug nicht unbedingt gelohnt hat. Denn unser Strand war bei weitem schöner. Hier war außerdem die Atmosphäre am herzlichsten, die Betreiber sorgten stets für gute Stimmung und viel Unterhaltung für das knappe Dutzend Gäste. Unser vorletzter Stopp war dann White Sandy Beach. Der Name war Programm, jedoch konnte man kaum ins Wasser baden gehen, da direkt am Strand Korallen bis wenige Zentimeter unter die Wasseroberfläche wuchsen. Trotzdem würde ich jederzeit wieder dorthin fahren, da es dort das mit Abstand beste Riff zum Schnorcheln gab. Neben allerlei in den buntesten Farben schillernden Fischen, farbenfrohen Korallen und Seesternen ist uns sogar ein Katzen(?)hai über den Weg geschwommen. Zu guter Letzt übernachteten wir auf Bounty, einer der kleinsten Inseln, die sich in wenigen Minuten umrunden ließ. Der Strand war leider ein wenig zu sehr von Muscheln und Korallenbruchstücken bedeckt. Da wir aber erst abends ankamen und am folgenden Vormittag bereits Richtung Flughafen aufbrechen mussten, war dies nicht weiter dramatisch. Die Zeit reichte gerade noch für einen Schnuppertauchgang im Pool. Übrigens der einzige Pool, den wir auf den Inseln gesehen haben.
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So, jetzt bin ich endgültig neidisch. Ihr bereist die Südsee, mit tollen Stränden und wo bin ich??? Im verregnetsten Teil Englands!
AntwortenLöschenGibt's auch Fotos von euren Erlebnissen?
Liebe Grüße,
Annette
PS: Guckt doch auch mal auf meinen Blog: http://nette.bugie.de